AGB

 Allgemeine Geschäftsbedingungen 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von GEKI FILM, Gelsenkirchen, 2019/20


1. Allgemeines
1.1 Für die Geschäftsbeziehung zwischen GEKI FILM und dem Auftraggeber gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Für zukünftige Folgeaufträge des Auftraggebers gelten die AGB entsprechend. Regelungen, die diese AGB abändern oder aufheben sind nur dann gültig, wenn sie von GEKI FILM schriftlich bestätigt wurden. 

1.2 Die Geschäftsbedingungen gelten für Lieferungen und Leistungen aller Art, auch für solche, die Dritte als Einzelleistung (zB. Kameramann, Edit, Color Grading oder Beratung) von GEKI FILM beauftragt erbringen, soweit nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

1.3 Mit der Auftragserteilung und des nicht erfolgten Widerspruchs erklärt der Auftraggeber, dass ihm die Geschäftsbedingungen bekannt sind und er mit diesen einverstanden ist. Entgegenstehende AGB des Auftraggebers gelten nur, soweit GEKI FILM sie ausdrücklich schriftlich anerkennt. 

1.4 Die Herstellung des Films erfolgt aufgrund des vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten oder genehmigten Konzepts und wird in einer Qualität erbracht, die dem durch seine Referenzen (Showreel) erwiesenen Qualitätsstandards entspricht.

1.5 GEKI FILM trägt die ausschließliche Verantwortung für die technische und künstlerische Gestaltung des Films als Ganzes und seiner Teile.


2. Kosten
2.1 Die von GEKI FILM angegebenen Preise sind in EURO (€) ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Nettopreise auf die die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzugerechnet wird. Im vertraglich vereinbarten Preis sind die gesamten Herstellungskosten enthalten, sofern der Film nach den bei Auftragserteilung gegeben Richtlinien und des genehmigten Konzepts hergestellt wird. 

2.2 Reisekosten sind im Preis nicht enthalten und werden von GEKI FILM gesondert in Rechnung gestellt.

2.3 Etwaige Mehrkosten aufgrund von Änderungswünschen des Auftraggebers hat GEKI FILM vor Erbringung der Leistung anzukündigen. Geschieht dies nicht, können Mehrkosten nur in Höhe von maximal 50% der Herstellungskosten geltend gemacht werden.

Sollte GEKI FILM vom Konzept abweichen, und werden dadurch Mehrkosten verursacht, bedarf dies der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers. 

2.4 GEKI FILM ist berechtigt, einen angemessenen Vorschuss von maximal 50% der Auftragssumme, vor Produktionsbeginn, zu verlangen.

2.5 Eine ggf. erforderliche Überschreitung des Honorars um bis zu 10% gilt als vertraglich zulässig. Bei einer höheren Abweichung, die  wird GEKI FILM den Auftraggeber unter Angabe des voraussichtlichen zusätzlichen Honorarvolumens hinweisen. Das zusätzliche Honorar gilt als vereinbart, wenn der Kunde nicht binnen 2 Werktage ab Zugang dieser Erhöhungsanzeige von GEKI FILM schriftlich widerspricht.

2.6 Wetterbedingte Verschiebungen des Drehtermins (Wetterrisiko) sind üblicherweise in den kalkulierten Produktionskosten nicht enthalten. Die anfallenden Mehrkosten werden nach belegtem Aufwand zuzüglich in Rechnung gestellt. Das Gleiche gilt für zusätzlich erforderliche Drehtage, die nicht auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten von GEKI FILM zurückzuführen sind.

2.7 Wird ein Nachdreh erforderlich, ohne dass dieser durch ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten von GEKI FILM verursacht wurde, zB. durch Geräte- oder Materialschaden kann der Auftraggeber keinen Ersatz von anfallenden Reisekosten oder Verdienstausfall geltend machen.

2.8 Über die Herstellung eines Treatments oder Drehbuches kann ein gesonderter Vertrag abgeschlossen werden. Der in diesem Vertrag vereinbarte Preis ist von Auftraggeber auch dann zu entrichten, wenn er das Treatment oder Drehbuch nicht verfilmen lässt, bzw. vom Auftrag zurücktritt. Bei Ausführung des Treatments oder des Drehbuchs ist dies inklusive.

2.9 Verlangt der Auftraggeber vor der Abnahme eines Films Änderungen der zeitlichen Dispositionen, des Konzepts, des Drehbuches oder der bereits hergestellten Filmteile, so gehen diese Änderungen zu seinen Lasten, solange es sich um keine berechtigten Mängelrügen handelt. 

GEKI FILM hat den Auftraggeber über die Kosten dieser Änderungen zu unterrichten.
Sollten die Änderungen nicht in die künstlerische und technische Gestaltung eingreifen, so dass GEKI FILM die Verantwortung nicht übernehmen kann, ist GEKI FILM dazu berechtigt diese Änderungen abzulehnen.

2.10 Die Auswahl der Schauspieler, Modelle und Sprecher bedarf der Abstimmung mit dem Auftraggeber. Wünscht der Auftraggeber die Beschäftigung von Darstellern, Sprechern oder sonstigen Mitwirkenden, die aufgrund ihrer herausragenden Stellung oder aus anderen Gründen Honorarforderungen über dem branchenüblichen Durchschnitt stellen, hat der Auftraggeber die hierdurch entstehenden Mehrkosten zu tragen.

2.11 Tritt der Auftraggeber ohne Verschulden durch GEKI FILM vom vereinbarten Vertrag zurück, kommt er für alle bis zum Zeitpunkt des Rücktritts entstandenen Kosten auf.

2.14 Wird die Produktion später als 10 Tage vor dem vereinbarten Termin durch den Auftraggeber verschoben, hat GEKI FILM Anspruch auf die Vergütung der durch diese Verschiebung entstandenen Mehrkosten.


3. Produktion
3.1 Vor- bzw. Dreharbeiten und vergleichbare Arbeiten beginnen frühestens nach Unterfertigung des Produktionsvertrages bzw. des akzeptierten Angebotes.

3.2 Die künstlerische und technische Gestaltung obliegt GEKI FILM.

GEKI FILM hat den Auftraggeber über Ort und vorgesehenen Ablauf der Filmaufnahmen zu unterrichten

3.4 GEKI FILM gibt dem Auftraggeber die Möglichkeit, bei allen entscheidenden Phasen der Produktion anwesend zu sein. Der Auftraggeber oder die verantwortliche Agentur soll vor Beginn der Herstellung einen verantwortlichen Mitarbeiter benennen, der allein befugt ist, anstehende Fragen zu entscheiden und Weisungen zu erteilen. Weisungen dieses Beauftragten während der Filmherstellung sind auch dann verbindlich, wenn sie nicht schriftlich bestätigt werden.

3.5 Sofern sich der Auftraggeber verpflichtet, GEKI FILM für die Vertragsdurchführung eigenes Produktionsmaterial (Bild, Ton, Text) zu beschaffen, hat der Auftraggeber dieses umgehend und in einem gängigen, verwertbaren Format zur Verfügung zu stellen. Ist eine Konvertierung oder Anpassung des vom Auftraggeber überlassenen Materials in ein anderes Format erforderlich, so übernimmt der Auftraggeber die hierfür anfallenden Kosten. Der Auftraggeber stellt sicher, dass GEKI FILM die zur Nutzung dieser Materialien erforderlichen Rechte erhält.

3.6 Der Auftraggeber versichert, dass er über die erforderlichen Rechte für das von ihm überlassene Produktionsmaterial verfügt und diese Rechte an GEKI FILM überträgt.

3.7 GEKI FILM trägt ausschließlich die Verantwortung für die künstlerische und technische Gestaltung des Films als Ganzes und seiner Teile. Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit des Inhalts des Film und die rechtliche Zulässigkeit trägt der Auftraggeber.

3.8 GEKI FILM trägt das Risiko des Verlustes, der Beschädigung oder Missratens des Films bis zur Abnahme, nur im Rahmen einer Ersatzlieferung des verlorenen oder beschädigten Rohmaterials. Für den Verlust vom Auftraggeber übernimmt GEKI FILM keine Haftung, da es in der Verantwortung des Auftraggebers liegt, Datensicherungen durchzuführen.

Die vorstehenden Regelungen gelten auch zugunsten eines Erfüllungshilfe von GEKI FILM.

3.9 Nach Fertigstellung des Rohschnitts erhält der Auftraggeber die Gelegenheit, die vorläufige Fassung des Films anzusehen und zu genehmigen. Eine nachträgliche Änderung und die dabei entstehenden Kosten hat der Auftraggeber zu tragen.

3.10 GEKI FILM bietet, sofern im Angebot enthalten, Musiklizenzen für seine Audiolibrary an. Sollte der Auftraggeber sich die Nutzung eines bestimmten Musiktitels wünschen, so garantiert er, dass es sich dabei ausschließlich um GEMA-freies Material handelt oder dass er alle Rechte an dem verwendeten GEMA-pflichtigen Material besitzt. Andernfalls kümmert sich GEKI FILM um die Lizenzbeschaffung; dieser Aufwand wird zusätzlich in Rechnung gestellt.

3.11 Falls auf Wunsch des Auftraggebers fremdsprachige Fassungen durch Synchronisation oder Untertitelung hergestellt werden sollen, ist eine entsprechende Vereinbarung zu treffen. 


4. Abnahme
4.1 Die finale Version wird von GEKI FILM unmittelbar nach Fertigstellung dem Auftraggeber als Downloadlink (oder falls gewünscht als Datenträger) übergeben. Der Auftraggeber muss innerhalb von 14 Tagen schriftlich die Abnahme des Films bestätigen. Erfolgt die schriftliche Zustimmung nicht innerhalb der 14 Tagen gilt der Film als abgenommen.

4.2 Die Abnahme durch den Auftraggeber bzw. seinen Bevollmächtigten bedeutet eine Billigung der künstlerischen und technischen Qualität. 

4.3 Nachbesserungsverlangen des Auftraggebers, die allein auf die künstlerische Umsetzung des genehmigten Konzepts zurückgehen, können nur einmalig geltend gemacht werden. Nach erfolgter Korrektur ist GEKI FILM nicht verpflichtet, weitere rein künstlerische Änderungen vorzunehmen.

4.4 Der Auftraggeber ist zur Abnahme verpflichtet, wenn der Film dem festgelegten Konzept und dem gängigen Qualitätsstandard entspricht. Auch wenn der Film von dem getroffenen Konzept abweicht, diese Abweichung jedoch auf Wunsch des oder in Absprache mit dem Auftraggeber genehmigt wurde, ist der Auftraggeber zur Abnahme verpflichtet.

4.5 Hat der Auftraggeber nach Abnahme des Films Änderungswünsche, so hat er GEKI FILM die gewünschten Änderungen schriftlich mitzuteilen. GEKI FILM ist verpflichtet und allein berechtigt, Änderungen vorzunehmen. Derartige Änderungen gehen zu Lasten des Auftraggebers.  Sollten die Änderungen nicht in die künstlerische und technische Gestaltung eingreifen, sodass GEKI FILM die Verantwortung nicht übernehmen kann, ist GEKI FILM dazu berechtigt diese Änderungen abzulehnen.


5. Lieferfrist
5.1 Der Zeitpunkt der Ablieferung der Finalen Version wird zwischen GEKI FILM und dem Auftraggeber bei der letzten Besprechung vor Produktionsbeginn festgelegt.

5.2 Sollte GEKI FILM feststellen, dass der geplante Zeitplan nicht eingehalten werden kann, wird der Auftraggeber unverzüglich über den Grund und die voraussichtliche Dauer der Verzögerung unterrichtet.

5.3 Kommt es zu einer zeitlichen Verzögerung aufgrund von Änderungswünschen des Auftraggebers oder aus sonstigen Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, darf der Fertigstellungstermin mindestens um die Zeitspanne überschritten werden, um welche sich die Herstellungszeit verzögerte bzw. unterbrochen wurde. Die Voraussetzung dafür ist, dass binnen dieser Zeit bei Zugrundelegung eines vernünftigen wirtschaftlichen Maßstabes die Fertigstellung möglich ist. Verzögert sich der Produktionsablauf durch Umstände im Verantwortungsbereich des Auftraggebers um mehr als 6 Monate, ist GEKI FILM berechtigt, aus dem Vertrag zurückzutreten. Bis dahin angefallene Aufwände hat der Auftraggeber zu tragen.

5.4 Sollte der Zeitplan, durch außergewöhnliche Umstände, nicht eingehalten werden, die GEKI FILM trotz Einhaltung der gebotenen Sorgfalt nicht beeinflussen noch vorhersehen kann (zB. Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen, allgemeine Störungen der Telekommunikation etc.), verschiebt sich der Abnahmezeitpunkt entsprechend.

5.5 Hält GEKI FILM den Abgabetermin nicht ein, ist der Auftraggeber verpflichtet, ihm eine angemessene Nachfrist zu setzen, binnen derer GEKI FILM die Finale Version abzuliefern hat. Im übrigen gelten für die Haftung die gesetzlichen Vorschriften. 


6. Haftung
6.1 GEKI FILM haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen dem Auftraggeber gegenüber für alle vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schäden.

6.2 Tritt bei der Herstellung des Filmes ein Umstand ein, der die vertragsmäßige Herstellung unmöglich macht, so hat GEKI FILM nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten.

Entsprechendes gilt auch bei nicht rechtzeitiger Fertigstellung des Films. Die Unmöglichkeit der Herstellung oder nicht rechtzeitiger Fertigstellung des Films, die weder von GEKI FILM noch vom Auftraggeber zu vertreten ist, berechtigt den Auftraggeber nur zum Rücktritt vom Vertrag. Die bis dahin erbrachte Leistung wird dennoch in Rechnung gestellt. 

6.3 Ein Haftungsanspruch für Mängel muss spätestens innerhalb einer Woche nach Übergabe der Finalen Version schriftlich angemeldet werden. Inhaltliche Gesichtspunkte stellen keinen Mangel dar.

Bei Feststellung eines durch GEKI FILM verursachten Mangels besteht kein Schadensersatzanspruch, es sei denn GEKI FILM hat einen Mangel arglistig verschwiegen oder den Mangel durch fahrlässiges Verhalten verursacht.

6.4 Werden Aufnahmen auf Veranlassung des Auftraggebers in dessen eigenen Räumlichkeiten oder fremden Werken oder Betrieben durchgeführt, übernimmt GEKI FILM bei entstehende Betriebsstörungen keine Haftung.

6.5 GEKI FILM haftet für alle Rechtsverletzungen, die von ihm während der Herstellung verursacht werde, der Auftraggeber trägt jedoch das Risiko für die von ihm zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und Requisiten.

6.6 GEKI FILM verpflichtet sich zur Ablieferung einer technisch einwandfreien Sendekopie (Film- / Digital- /HD-Format). GEKI FILM leistet ausdrücklich dafür Gewähr, dass die Produktion eine einwandfreie Ton- und Bildqualität aufweist. Für unsachgemäße Weiterbearbeitungen durch Dritte (z.B. MPEG – Kodierungen) wird keine Gewähr übernommen.  


7. Urheberrechte & Verwertungsrechte
7.1 Das Eigentum an allen während der Filmproduktion entstanden Rohmaterialien und daraus resultierenden Produkten sowie schriftlich festgelegten Absprachen/Konzepten/Drehbücher/Pläne/etc. verbleibt bei GEKI FILM.

Jede Verwendung, insbesondere die Weitergabe, Vervielfältigung und Veröffentlichung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung von GEKI FILM. Vom Auftraggeber gelieferte Unterlagen können von diesem zurückverlangt werden. 

7.2 GEKI FILM ist in jedem Fall berechtigt, den eigenen Firmennamen und/oder Firmenzeichen als Copyrightvermerk zu zeigen.

7.3  Der Rechtserwerb durch den Auftraggeber umfasst, soweit nicht anderes vereinbart ist, das ausschließliche Recht, den Film im Internet (YouTube, Webseite, Social Media) zu nutzen sowie Kopien des Films für eigene Zwecke herzustellen, sofern hierbei keine Rechte Dritter verletzt werden. 

Für jede andere Nutzungsart (zB. TV/Kino) müssen die Tonträger-, Aufführungs- und Senderechte bei den Rechteinhabern gesondert erworben werden. Die Kosten und die Verantwortung dafür trägt der Auftraggeber.

7.4 Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Herstellungskosten auf den Auftraggeber über.

7.5 GEKI FILM erhält vom Auftraggeber das zeitlich und räumlich uneingeschränkte Recht, die angefertigten Filminhalte für den unmittelbare eigenen Bedarf (zB. Präsentation vor Kunden und für das eigene Werbeangebot, wie zB. Showreel) unentgeltlich nutzen zu dürfen.

Dies gilt jedoch erst, wenn der Film seitens des Auftraggebers im Einsatz ist.

7.6 Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle Bearbeitungen durch GEKI FILM selbst vornehmen zu lassen. Es sei denn, dies ist aus werblichen, wirtschaftlichen oder technischen Gründen unzumutbar.

7.7 GEKI FILM verpflichtet sich, das Original-, Bild- und Tonmaterial des gelieferten Werkes 1 Jahr, bei fertigen Spots oder sonstigen Produktionen (Auftragsproduktion) 2 Jahre zu lagern. Vor Ablauf der jeweiligen Frist kann der Auftraggeber schriftlich die Dauer einer weiteren, diesfalls kostenpflichtigen Aufbewahrung vereinbaren. 

Bei der Kalkulation der GEKI FILM-Leistungen ist auch der tatsächliche Aufwand für die sachgerechte Lagerung (z.B. bei digitalen Formaten regelmäßiges Umkopieren) zu berücksichtigen.  

7.8 Mit der Ablieferung der sendefähigen Kopie geht das Risiko für die Kopierunterlagen an den Auftraggeber über, auch wenn der Film bei GEKI FILM, bei einer von ihm beauftragten Kopieranstalt oder in einem von ihm beauftragten Archiv gelagert wird.

7.9 Zur Sicherung der urheberrechtlichen Verwertungsrechte verbleibt das Ausgangsmaterial (Bild und Ton), insbesondere Negative, Masterbänder und ebenso das Restmaterial bei GEKI FILM.  

8. Widerrufsbelehrung
Der Auftraggeber hat das Recht, den Vertrag vor Zahlung des ersten Abschlags zu widerrufen. 
Generell gilt dass jeder bis zur Kündigung entstandene Aufwand in Rechnung gestellt wird.

8.1 Wurde der Produktionsauftrag erteilt und tritt der Auftraggeber ohne Verschulden von GEKI FILM vor Drehbeginn vom Auftrag zurück, ist GEKI FILM berechtigt, die tatsächlich angefallenen Nettokosten sowie die anteilige USt. und den entgangenen Gesamtgewinn in Rechnung zu stellen. 

8.2 Bei einem Auftragsrücktritt in der Zeit zwischen 10 und 4 Tagen vor Drehbeginn oder vor einem vergleichbaren Status bei Filmwerken, die aus bereits vorhandenen und / oder aus computergesicherten Bildmaterial hergestellt werden sollen ist GEKI FILM berechtigt, 2/3 der kalkulierten und vom Auftraggeber akzeptierten Nettokosten zuzüglich USt. und entgangenen Gesamtgewinn in Rechnung zu stellen. 

8.3 Tritt der Auftraggeber zwischen dem 3. u. dem 1. Tag vor dem vorgesehenen Drehbeginn oder vergleichbaren Tätigkeiten zurück, so wird die kalkulierte und beauftragte Gesamtsumme in Rechnung gestellt.  


9. Zahlungsbedingungen
9.1 Die Rechnungsbeträge sind nach Rechnungserhalt fällig.

9.2 Sofern nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Bezahlung durch folgende Teilzahlungen:
1/2 bei Auftragserteilung 

1/2 bei Abnahme  

bzw. bei längerer Produktionszeit:

1/3 bei Auftragserteilung

1/3 bei Drehbeginn (oder vergleichbarer Tätigkeit)

1/3 bei Abnahme 


10. Verschwiegenheit
GEKI FILM und der Auftraggeber sind wechselseitig verpflichtet, alle aufgrund des Vertragsverhältnisses und der Vertragsdurchführung bekannt werdenden Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des anderen Teils zu wahren und die Einhaltung dieser Verpflichtung auch hinsichtlich der Mitarbeiter durch geeignete Maßnahme sicherzustellen. Die Geheimhaltungsverpflichtung besteht über die Dauer des Vertrages hinaus.


11. Künstlersozialkasse
Die von GEKI FILM berechneten Honorare können unter Umständen ganz oder teilweise unter die Abgabepflicht gemäß §24 Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) fallen. Der Auftraggeber ist darüber informiert, dass bei der Auftragsvergabe an den Auftragnehmer GEKI FILM als nicht-juristische Person, für Dienstleistungen im künstlerischen und konzeptionellen Bereich nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) eine Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse (KSK) zu leisten ist. Diese Abgabe darf der Auftraggeber nicht in Abzug bringen. Für die Einhaltung der Anmelde- und Abgabepflicht ist alleine der Auftraggeber verantwortlich.


12. Salvatorische Klausel 
12.1 Änderungen dieser allgemeinen Bedingungen und darüber hinaus gehender besonderer Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Erklärungen per Fax oder per E-Mail gelten entsprechend..

12.2 Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen des Vertrages hiervon unberührt.


13. Sonstige Bestimmungen 
13.1 Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist Gelsenkirchen.